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Seminare
Unsere Seminare richten sich an Menschen, die an einem geschützten Ort Impulse für persönliche Entwicklung, mehr Selbstbestimmung oder einen bewussteren Umgang mit Belastungen suchen. Sie sind keine Therapie, bieten aber tiefe Erfahrungen im geschützten Gruppenrahmen – ohne dass eine psychiatrische Diagnose oder therapeutischer Rahmen nötig ist.
Die Dauer variiert je nach Format: von einem Tagesseminar (ca. 6–8 Stunden) bis hin zu mehrtägigen Intensivformaten. Details zu jedem Seminar finden Sie auf der jeweiligen Seminarseite oder erhalten Sie auf Anfrage.
Die Seminare finden an sorgfältig ausgewählten, ruhig gelegenen Orten außerhalb des Alltags statt – oft abseits vom Trubel, mit Raum zum Ankommen. Genaue Informationen zum Veranstaltungsort erhalten Sie mit Ihrer Anmeldebestätigung.
Um eine persönliche Atmosphäre und ausreichend Raum für jeden zu gewährleisten, sind unsere Seminare bewusst auf eine kleine Teilnehmeranzahl begrenzt – in der Regel 8 bis 16 Personen, je nach Format und Thema.
Sie können Ihr Interesse über das Kontaktformular auf unserer Website mitteilen oder direkt per E-Mail anfragen. Wir melden uns dann mit allen weiteren Details zur Anmeldung – inklusive Programmablauf, Ort und Kosten – bei Ihnen zurück.
Seminare sind keine kassenärztlichen Leistungen und werden daher in der Regel nicht von der gesetzlichen oder privaten Krankenkasse übernommen. Manche Arbeitgeber oder betriebliche Gesundheitsprogramme bezuschussen jedoch Seminarkosten – fragen Sie gerne bei Ihrem Unternehmen nach.
Ja, innerhalb bestimmter Fristen ist eine Abmeldung möglich. Genaue Stornobedingungen werden im Anmeldeformular angegeben und mit der Bestätigung mitgesendet. Bei kurzfristiger Verhinderung sprechen Sie uns bitte direkt an – wir finden gemeinsam eine Lösung.
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Anfrage stellen →Einzelcoaching
Einzelcoaching ist eine lösungsorientierte Begleitung bei beruflichen oder persönlichen Herausforderungen. Es eignet sich für Menschen, die sich in einer Entscheidungssituation befinden, beruflich vorankommen möchten, Veränderungen gestalten oder innere Klarheit gewinnen wollen – ohne psychiatrische Diagnose oder therapeutischen Rahmen.
Coaching setzt bei Ressourcen und Zielen an: Sie sind gesund, möchten aber wachsen, eine Entscheidung treffen oder einen Übergang meistern. Psychotherapie dagegen behandelt psychische Erkrankungen oder anhaltende Leidenszustände. Im Zweifelsfall klären wir im Erstgespräch gemeinsam, was für Sie passend ist.
Das hängt von Ihrem Anliegen ab. Manche Themen klären sich in drei bis fünf Sitzungen, andere begleiten wir über mehrere Monate. Wir legen zu Beginn gemeinsam eine grobe Orientierung fest und passen diese flexibel an Ihren Prozess an.
Ja. Coaching-Sitzungen finden sowohl in Präsenz in unseren Praxisräumen in Kassel als auch per Video-Call statt – ganz nach Ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten. Viele Klientinnen und Klienten schätzen die Flexibilität des Online-Formats.
Als Orientierung: Ein Einzelprozess umfasst häufig sechs bis zwölf Sitzungen, je nach Tiefe und Komplexität des Anliegens. Es gibt keine Mindestanzahl – wir können auch projektbezogen oder für ein einmaliges Klärungsgespräch zusammenkommen.
Nein. Für Einzelcoaching benötigen Sie keine Überweisung. Kommen Sie einfach mit Ihrem Anliegen – das Erstgespräch ist unverbindlich und dient dazu, gemeinsam zu klären, ob Coaching das Richtige für Sie ist.
Im Erstgespräch (ca. 50 Minuten) lernen wir uns kennen. Sie schildern Ihr Anliegen, wir klären gemeinsam, ob und in welcher Form Coaching sinnvoll ist, und besprechen das weitere Vorgehen. Sie entscheiden danach in Ruhe, ob Sie weitermachen möchten – ohne Druck.
Die Kosten teilen wir auf Anfrage mit, da sie von Format, Dauer und Kontext (Privatperson, Unternehmen) abhängen. Schreiben Sie uns gerne – wir antworten schnell und transparent. Coaching ist keine kassenärztliche Leistung und wird privat abgerechnet.
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Anfrage stellen →Paarberatung
Paarberatung ist sinnvoll, wenn Kommunikationsprobleme, Vertrauensbrüche, Distanz oder wiederkehrende Konflikte das Miteinander belasten – aber auch wenn Paare eine gute Basis weiterentwickeln oder schwierige Lebensphasen gemeinsam meistern möchten. Es ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Mut.
In der Regel ja – Paarberatung findet als Gespräch zu dritt (beide Partner + Beraterin) statt. In Ausnahmefällen ist ein Einzel-Vorgespräch möglich. Sprechen Sie uns an, wenn einer der Partner zögert – das ist häufiger, als man denkt, und wir finden gemeinsam einen guten Weg.
Das kommt vor. In diesem Fall kann zunächst ein Einzelgespräch sinnvoll sein, in dem Sie eigene Handlungsmöglichkeiten erkunden. Manchmal verändert sich die Bereitschaft des Partners, wenn er sieht, dass Ihnen die Beziehung wirklich wichtig ist – und dass Beratung kein Angriff, sondern Unterstützung ist.
Paarberatung ist oft kürzer als Psychotherapie. Viele Paare erleben nach sechs bis zehn Sitzungen eine spürbare Veränderung. Einige kommen auch zu einem einmaligen Klärungs- oder Intensivgespräch. Die Häufigkeit und Gesamtdauer besprechen wir individuell.
Ja, Paarberatung ist auch per Video-Call möglich – ob beide Partner zusammen am selben Ort sitzen oder von unterschiedlichen Orten teilnehmen. Sprechen Sie uns auf Ihre Situation an, wir finden das passende Format.
Der Begriff „Paartherapie" suggeriert oft einen klinischeren Rahmen. Wir arbeiten beratend und coaching-orientiert, ohne Diagnosen zu stellen. Der Fokus liegt auf konkreten Veränderungen in der Kommunikation und Beziehungsgestaltung. Bei tiefergehenden Traumata oder psychischen Erkrankungen verweisen wir bei Bedarf an spezialisierte Kolleginnen und Kollegen weiter.
Nur, was beide Partner einbringen möchten – niemand wird gedrängt. Der Rahmen ist vertraulich. Was in der Sitzung gesprochen wird, bleibt in der Sitzung. Die Beraterin unterliegt der Schweigepflicht.
Die Kosten geben wir auf Anfrage bekannt. Da Paarberatung keine kassenärztliche Leistung ist, werden die Kosten in der Regel privat getragen. Sprechen Sie uns direkt an – wir sind transparent und finden gemeinsam eine passende Lösung.
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Anfrage stellen →Einzeltherapie
Einzeltherapie ist angezeigt, wenn Sie unter anhaltenden psychischen Beschwerden leiden – wie Depressionen, Angststörungen, Burnout, Traumafolgen, Essstörungen oder anhaltenden inneren Konflikten – und fachliche Unterstützung suchen, die über Coaching hinausgeht. Wenn Sie sich unsicher sind, klären wir das gemeinsam im Erstgespräch.
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP) ist ein wissenschaftlich anerkanntes Therapieverfahren. Sie geht davon aus, dass aktuelle Probleme oft aus früheren Erfahrungen und unbewussten Mustern entstehen. Ziel ist es, diese zu verstehen und zu verändern – nicht nur Symptome zu lindern, sondern Ursachen zu bearbeiten.
Für eine kassenzugelassene Psychotherapie benötigen Sie in der Regel eine Überweisung Ihres Hausarztes oder Psychiaters. Für Privatpatienten und Selbstzahler ist dies nicht zwingend notwendig. Sprechen Sie uns an – wir helfen Ihnen, den richtigen Weg zu finden.
Das hängt vom Kassenstatus und dem Therapieplatz ab. Bei kassenärztlicher Zulassung werden die Kosten von gesetzlichen und privaten Kassen übernommen. Bitte erfragen Sie die aktuellen Möglichkeiten direkt bei uns – wir informieren Sie transparent über alle Optionen.
Im probatorischen Erstgespräch (üblicherweise 50 Minuten) lernen wir uns kennen. Sie schildern Ihr Anliegen, wir klären gemeinsam die Indikation für Psychotherapie und besprechen mögliche Schwerpunkte. Sie können in Ruhe entscheiden, ob Sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen können – ohne Druck.
Das variiert stark. Kurzzeit-Psychotherapie umfasst 12–24 Sitzungen, Langzeit-Therapie kann 60 Sitzungen und mehr umfassen. Die konkrete Dauer hängt von der Diagnose, dem Leidensdruck und Ihren individuellen Zielen ab – und wird im Verlauf der Therapie gemeinsam angepasst.
Ja, Videotherapie ist möglich und von vielen Kassen anerkannt. Sie bietet Flexibilität, besonders wenn Präsenztermine schwer zu vereinbaren sind. Sprechen Sie uns auf Ihre Situation an – wir klären gemeinsam, welches Format für Sie passend ist.
Als Ärztin für Psychotherapie verbindet Dr. Lösch-Hünerjäger medizinisches Fachwissen mit psychotherapeutischer Kompetenz. Sie kann organische Ursachen mitdenken, Medikation einschätzen und den psychosomatischen Kontext umfassend beurteilen – eine Verbindung, die rein psychologisch ausgebildete Therapeutinnen und Therapeuten nicht bieten können.
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Anfrage stellen →Gruppentherapie
In der Gruppentherapie treffen sich mehrere Menschen mit ähnlichen oder unterschiedlichen Themen in einem geschützten Rahmen. Gemeinsam wird an eigenen Mustern, Reaktionen und Ressourcen gearbeitet. Die Gruppe selbst ist ein Wirkfaktor: Das Erleben von Resonanz, Verstanden-werden und gegenseitiger Unterstützung fördert Heilung auf besondere Weise.
Unsere Gruppen umfassen in der Regel 6 bis 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Diese Größe ermöglicht intensive, persönliche Arbeit und sorgt gleichzeitig dafür, dass jede Person ausreichend Raum und Aufmerksamkeit bekommt.
Nein. Sie entscheiden selbst, was und wann Sie einbringen möchten. Zuhören, Beobachten und das stille Miterleben haben ebenfalls therapeutischen Wert. Es gibt keinen Druck – jede Teilnahme ist ein Beitrag zur Gruppe.
Bitte informieren Sie uns so früh wie möglich. Da Gruppentherapie von Kontinuität und Vertrauen lebt, bitten wir um verbindliche Teilnahme. Bei Krankheit oder Ausnahmesituationen finden wir gemeinsam eine Lösung – sprechen Sie uns offen an.
Ja. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichten sich ausdrücklich zur Verschwiegenheit über das, was in der Gruppe geteilt wird. Diese Vertraulichkeit ist die Grundlage des gegenseitigen Vertrauens und wird von uns als Leiterin aktiv geschützt.
Nach einem Erstgespräch prüfen wir gemeinsam, welche Gruppe zu Ihrem Anliegen, Ihrem Tempo und der aktuellen Gruppenzusammensetzung passt. Wir nehmen uns Zeit dafür – eine gute Passung ist entscheidend für einen hilfreichen Prozess.
Die Dauer variiert nach Format. Offene Gruppen laufen fortlaufend und können jederzeit betreten werden; geschlossene Gruppen haben eine festgelegte Laufzeit (z. B. 12 oder 24 Wochen). Details zu aktuellen Gruppen erfahren Sie im Erstgespräch.
Je nach Format und Kassenstatus werden die Kosten möglicherweise ganz oder teilweise übernommen. Bitte erfragen Sie dies direkt bei uns – wir klären die Situation gemeinsam mit Ihnen und geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung.
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Anfrage stellen →Psychiatrisches Glossar
Fachbegriffe aus Psychiatrie und Psychotherapie – einfach erklärt.
Eine Depression ist eine psychische Erkrankung, die sich durch anhaltende Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, Schlafstörungen und Konzentrationsprobleme auszeichnet. Sie ist keine Schwäche oder Charakterfehler, sondern eine ernsthafte Erkrankung, die sehr gut behandelbar ist. Psychotherapie, manchmal in Kombination mit Medikamenten, zeigt gute Wirksamkeit.
Burnout bezeichnet einen Zustand totaler emotionaler, körperlicher und mentaler Erschöpfung durch anhaltende Überforderung – häufig im Beruf. Er entwickelt sich schleichend über Monate oder Jahre. Burnout ist keine eigenständige psychiatrische Diagnose im ICD-Sinne, aber ein ernstes Warnsignal, das professionelle Begleitung verdient.
Angststörungen umfassen verschiedene Formen übermäßiger, anhaltender Angst, die das Alltagsleben erheblich einschränken. Dazu gehören Panikstörungen, soziale Phobien, generalisierte Angststörungen und spezifische Phobien. Sie gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und sprechen sehr gut auf Psychotherapie an.
Die PTBS entsteht als Reaktion auf ein oder mehrere traumatische Erlebnisse (z. B. Unfall, Gewalt, Missbrauch). Typische Symptome sind Flashbacks, Albträume, Vermeidungsverhalten und Übererregung. Spezialisierte Traumatherapie ist hochwirksam – ein wichtiger Schritt ist, professionelle Hilfe zu suchen.
Der Begriff bezeichnet Therapieverfahren, die auf Erkenntnissen der Tiefenpsychologie (u. a. Psychoanalyse) basieren: Sie nehmen an, dass unbewusste Konflikte, frühe Erfahrungen und innere Muster unser aktuelles Erleben und Handeln beeinflussen. Das Ziel ist, diese Dynamiken bewusst zu machen und nachhaltig zu verändern.
Ein Psychiater ist Arzt (Facharzt für Psychiatrie) und darf Medikamente verschreiben sowie Diagnosen stellen. Ein psychologischer Psychotherapeut ist kein Arzt, hat aber ein spezialisiertes Psychologie-Studium mit Therapieausbildung absolviert. Eine Ärztin für Psychotherapie wie Dr. Lösch-Hünerjäger vereint beides: medizinisches Wissen und tiefenpsychologische Therapiekompetenz.
Systemische Therapie betrachtet den Menschen nicht isoliert, sondern in seinen Beziehungen und Kontexten (Familie, Arbeit, soziales Umfeld). Sie fragt: Welche Muster, Rollen und Kommunikationswege halten ein Problem aufrecht? Wie können Veränderungen im System angestoßen werden? Der Fokus liegt auf Lösungen und Ressourcen, nicht auf Defiziten.
Persönlichkeitsstörungen bezeichnen tief verwurzelte, anhaltende Muster des Erlebens und Verhaltens, die erhebliches Leid verursachen und die soziale Funktionsfähigkeit beeinträchtigen. Bekannte Formen sind die Borderline-Persönlichkeitsstörung oder die narzisstische Persönlichkeitsstörung. Sie erfordern spezialisierte Therapie, die oft längerfristig angelegt ist.
Psychosomatik beschreibt die wechselseitige Beeinflussung von Körper (Soma) und Seele (Psyche). Psychische Belastungen können körperliche Symptome erzeugen (z. B. Rückenschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Herzklopfen) – und umgekehrt. Psychosomatische Medizin behandelt diese Wechselwirkungen ganzheitlich, indem sie beide Dimensionen berücksichtigt.
Ein psychischer Ausnahmezustand kann sich durch extreme Verwirrung, akute Suizidgedanken, Panikattacken oder psychotische Zustände äußern. Bei akuter Eigengefährdung oder Fremdgefährdung rufen Sie bitte sofort den Notruf (112) an. Für Krisenunterstützung ohne Notfallcharakter: Telefonseelsorge 0800 111 0 111 (kostenlos, 24h). Für alle anderen Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
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